Erzgebirgische Legionen – Episode 4

Erzgebirgische Legionen – Episode 4

Schon seit Wochen waren die erzgebirgischen Legionen in ihren Schlachten etwas glücklos gewesen. Ruchlose Kritik an den Schlachttaktiken von Tribun Dirkus wurde laut und die Truppe stand gewaltig unter Druck. Und nun ausgerechnet hatte sich das gefürchtete Heer der Nordmänner auf den Weg ins Erzgebirge gemacht, um ihre Vormachtstellung auf dem Felde unter Beweis zu stellen.
Doch nun lest weiter was sich an jenem letzten Tage des Monats Februarius zutrug.
Die Monde standen günstig und wohl auch Glücksgöttin Fortuna hatte ihren Segen über dem altehrwürdigen Schlachtfeld versprüht.
Die Gegner brachten sich unter dem Tosen der zahlreichen Schlachtbeobachter in Stellung. Die Anhänger der Erzgebirger standen lautstark geschlossen hinter ihrer Armee, um ihr auch in dieser schwierigen Lage den Rücken zu stärken. Tribun Dirkus und sein Pondon Jarl Dieter, instruierten ihre Kämpfer ein letzes Mal. Eine Stunde nach dem Höchststand der Sonne nun, erklang der Gong zum Auftakt der Schlacht. Die Nordmänner versuchten sofort ihrem Ruhm und den Erwartungen folgend die erzgebirgischen Legionen zu attackieren. Mutig warf sich die Armee des Kaiser Helgus Maximus in jeden Angriff und drängte jegliche Ambitionen des Gegners zurück. Das gelegentliche Aufblitzen des nordischen Kampfwitzes wurde durch den extremen Willen der Erzgebirger egalisiert. Und so kam es im Verlauf der ersten Schlachthälfte auch zu einigen unerwarteten Möglichkeiten der heimischen Truppen, in deren Folge Legionär Pascalus eiskalt die Führung für des Kaisers Heer, unter dem frenetischen Jubel der Beobachter markieren konnte. Die Nordmänner – leicht schockiert – hatten kurz vor der Schlachtpause die Möglichkeit das Ergebnis wieder in eine Patt Situation zu verwandeln. Jedoch konnte dies duch eine Glanzparade von Centurio Martinus Maximus verhindert werden. Dies hätte der Wendepunkt des Kampfes sein können. Nach der Ruhepause entwickelte sich die Auseinandersetzung immer weiter in eine leichte Überlegenheit von Dirkus Mannen. Die Nordmänner waren ob des Siegeswillens der heimischen Kräfte recht verwirrt und wirkten hilflos. Folgerichtig kamen die nunmehr auch optisch engangierteren Gebirgskämpfer zu einem zweiten Treffer, welcher durch Legionär Pascalus vorbereitet, in den krönenden Abschluß durch Altlegionär Janus mündete. Die Nordmänner verloren daraufhin jeglichen Mut und flüchteten sich in die reine Abwehr ihrer geschundenen Reihen. Doch diese für die bis dato gefürchteten Nordmänner beschämende Art und Weise, führte in weiterer Folge zum endgültigen Gnadenstoß durch Helgus Maximus Heer. So war es erneut Legionär Janus, der mit einem beherzten Schuss den Truppen des Jarl Dieter die endgültige Niederlage bescheerte.
Unter dem ohrenbetäubenden und erlösten Jubel der Erzgebirger endete die Schlacht. Die nordischen Truppen verließen unter Beschimpfungen ihrer Anhänger und mit hängenden Köpfen das Schlachtfeld.
Und was mit großem Respekt und Furcht angefangen hatte, konnte durch den Mut und unbedingten Siegeswillen der erzgebirgischen Legionen in ein Freudenfest gewandelt werden.

Salve Tribun Dirkus
Salve Helgus Maximus

Möge der Siegeswille euch in die kommende Schlacht gegen die Horden der Beleuchter-Sekte tragen!

#ErzgebirgischeLegionen

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